Wien. Die Stadt in der ich aufgewachsen bin, in der ich lebe und die ich liebe.

Ich bin ein absoluter Citylover! Zwei Städtereisen im Jahr müssen drin sein, sonst ist meine Wanderlust nicht gestillt.
Ich gehöre definitiv zu der Reisezielgruppe, die in einer anderen Stadt so viel wie möglich von der Kultur und Lebensweise mitnehmen will.
Sehenswürdigkeiten schön und gut, aber ich schnapp mir lieber einen Café und gehe so viel wie möglich zu Fuß ab. Zwischen den Hotspots Kleinigkeiten zu entdecken – das macht mir am Reisen so Spaß 🙂

Tja, in Wien bin ich ja schon mein ganzes Leben und ich denke auch, dass ich es subjektiv schon lange genug betrachtet habe – von den schönsten Seiten bis zu den Außenbezirken. Ein Navi brauch ich jedenfalls nur im seltensten Fall.

Da kam mir plötzlich die Idee – warum nicht auch mal ganz objektiv die Heimat erkunden?
Wie viel weiß ich denn wirklich noch über Wien?

Also haben wir, Mr.Big und ich, beschlossen einen Tag lang Touristen zu spielen, so, als ob wir diese Stadt zum ersten Mal sehen würden.

Zuerst sind wir öffentlich zum Karlsplatz gefahren – Sonnenschein und 21 Grad – perfekt für die Touristenrolle 🙂

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Die Karlskirche, errichtet von Johann Bernhard Fischer von Erlach im Barockstil.
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Frühlingsgefühle in Wien. Wusstet ihr, dass Wien zu den grünsten Städten der Welt zählt? 50% Grünanteil kann sich sehen lassen 🙂
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LEIDER noch immer eine Wienertradition, ich hätte nichts dagegen wenn sie abgeschafft wird.

Nach einer Runde im Resselpark und eine Runde um die Oper sind wir auf Futtersuche gegangen. Natürlich wollten wir wo hin,  wo wir selbst noch nie waren.
Da haben wir mal im Reiseführer aka Internet, innerstädtische Frühstückslokale gesucht und haben uns für das Palmenhaus im Burggarten entschieden! Traumhaft dort, mit Blick auf die Hofburg und dem blühenden Garten davor hat es sich wirklich gut gefrühstückt.
Humane Preise, bemühter Kellner ( es war Bumm voll) und gemundet hats auch 😉

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Das Palmenhaus im Burggarten, architektonisch im Stil des Palmenhauses in Schönbrunn. Ich wusste nicht mal dass es sowas Schönes gleich zweimal in Wien gibt 😉
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Restaurant “Palmenhaus im Burggarten“
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Genialer Blick auf den Burggarten und die hintere Seite der Hofburg.

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Die hintere Seite der Hofburg- die übrigens mehr als 2900 Zimmer zählt!!

 

Gestärkt für die Tour ging es dann vor zu der Wiener Oper ( 5 Gehminuten ) dort haben alle Sightseeingbusse ihre Schnittstelle.
Wir haben uns für die ViennaSightseeing Linie entschieden.
Kosten:
24 Stunden – 4 verschiedene Routen- 25€/Pax.
Mit diesen 4 Linien kann man sich auf jeden Fall die wichtigsten Hotspots ansehen.

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Start bei der Wiener Oper.

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Fahrplanübersicht von den Vienna Sightseeing -Linien.

 

Angefangen haben wir mit der roten Linie, die den Schwerpunkt auf die Innenstadt und alle wichtigen Gebäude außerhalb und innerhalb des Wiener Ring’s legt.

Bei der Station Burgtheater sind wir ausgestiegen und zum Parlament vorgewandert. Dort haben wir uns auf die Mauer gesetzt, die Enten im Pallas-Athene-Brunnen beobachtet und den Wiener Morgenverkehr begutachtet!
Die Linie fährt alle 15 min von den jeweiligen Stationen weg. Nach einer halben Stunde sind wir wieder in den Bus eingestiegen und haben uns die ganze restliche Runde von den Stadtinformationen berieseln lassen.
Hier ein paar Impressionen von der roten Linie. Unter den Bildern gibt es ein paar Information zu den jeweiligen Gebäuden.

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Die gegenüberliegenden Museen, Kunsthistorisches und Naturhistorisches mit dem Maria- Theresen-Platz in der Mitte.
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Das  Parlament, mit dem Pallas-Athena-Brunnen. Sie ist die griechische Göttin der Weisheit, ob das vors Parlament passt dürft ihr selber entscheiden ;‘)
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Feeling like a Tourist.

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Das Wiener Rathaus, für mich auch ein ganzjähriges Eventplätzchen.
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Touri’s 🙂
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Die Votivkirche wurde der Rettung des Kaisers Franz Joseph’s, nach dem Attentat 1853, gewidmet.

Die zweite Fahrt war dann die blaue Linie zum Prater und über die Donau. Hier sind wir beim MAK (nähe Stadtpark) umgestiegen, weil nur diese Station die rote Linie kreuzt.

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Das Wiener Riesenrad. Eine Runde damit dauert 20min und kostet 15€. Dafür genießt man einen sagenhaften Ausblick über die Stadt.
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Fahrt über die Reichsbrücke, die nach ihrem Einsturz 1976 neu errichtet wurde.
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Der DC-Tower – mit 220m und 60 Stockwerken das höchste Gebäude in Wien – da sieht der Donauturm richtig klein aus nebenan. Sowohl im DC Tower als auch am Donauturm befinden sich Restaurants mit tollem Ausblick.
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Blick von der Reichsbrücke Richtung Millennium City / Klosterneuburg.

Die grüne Linie wäre sich zeittechnisch leider schlecht ausgegangen, deswegen haben wir als letzte Route die gelbe gewählt 🙂 Sie führt über den Naschmarkt bis nach Schönbrunn bis hin zum Belvedere und zum Schwarzenbergplatz.

Da wir in der Nähe von Schönbrunn wohnen und gefühlt einmal die Woche einen Tag am Naschmarkt verbringen sind wir nur beim Belvedere ausgestiegen und haben die anderen Stationen nur über den Bus bewundert.

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Schloss Schönbrunn, Sommerresidenz der Kaiserin Sissi.
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Schloss Belvedere  – Sommersitz von Prinz Eugen von Savoyen, einer der bekanntesten Feldherren der Habsburgermonarchie.
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Schwarzenbergplatz.

Wieder bei der Oper angekommen sind wir abschließend zu Fuß über die Kärntnerstraße vor zum Stephansdom gestrandelt.
Einen kurzen Sprung waren wir bei Manner ( mag man eben ) weil ich da echt noch nie drinnen war und haben uns ein bisschen Proviant mitgenommen.

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Mannerschnitten, Wien’s bekannteste Süßigkeit! Mit einem Glas Milch überleben die Schnitten nicht lange bei mir 🙂

Ein Stückchen weiter runter die Rotenturmstraße haben wir uns noch ein Eis bei Zanoni gegönnt, bis wir letztendlich über den Graben und den Michaelaplatz in der Herrengasse in die U Bahn eingestiegen sind.

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Vor dem Wahrzeichen Wiens- dem Stephansdom, der schon seit ich auf der Welt bin renoviert wird.;)
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Der Wiener Graben in der Innenstadt.
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Der Michaelaplatz.

Ja über 8 km Fussmarsch haben wir trotz Busfahrt hinter uns gebracht. 300 Fotos und wieder ein bisschen gescheiter 🙂

Ich muss sagen, dass ich jedem diese Tour nur empfehlen kann, egal ob Tourist oder Einwohner! Wien ist auch für mich bis jetzt definitiv einer der schönsten Städte der Welt. So viele Facetten,  die verschiedensten Architekturstile, viel Geschichte und wahnsinnig viele Möglichkeiten.

Klar, Wien hat viel mehr zu bieten als nur eine Hop on Hop off Tour, aber wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte sind das definitiv genug Informationen für einen Tag.

Das war jetzt quasi Wien ganz oberflächlich für Outsider. Unbedingt einen Vienna Pass besorgen, wenn man als Tourist herkommt und länger als einen Tag bleiben möchte, da viele Attraktionen verbilligt oder Gratis sind.

Die Museen und Ausstellungen sind sich natürlich nicht ausgegangen, aber in meinem zukünftigen Blogbeiträgen wird es noch viel über diese Stadt zu lesen geben.

Die Vienna-Insider-Tipps kommen noch. Lieblingsplätzchen, meine oft besuchten Lokale, oder auch Dinge, die ich selbst noch erkunden möchte, werden bestimmt Thema am Blog sein.

Vielleicht habt auch ihr jetzt mehr Lust bekommen, diese Stadt zu betrachten, oder als Wiener selbst mal so eine Tour zu starten.

Servus und baba – greets and kisses, Carry :**

 

 

2 thoughts on “Vienna is for lovers!”

  1. Super liebe Idee. Ich mag ja Wien sowieso so gerne – die Stadt ist einfach perfekt fürs Sight Seeing. Und jetzt hab ich direkt wieder lust auf unsere Hauptstadt!

    Dein Outfit mag ich auch & ich finde die Haare stehen dir so gut mit den Locken süße :*

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    1. Danke liebes 😀 Ich lebe auch echt gerne hier 🙂 ja bitte komm bald her, dann gehen wir auf einen Kaffee :))
      Danke für dein liebes Kommentar, werd ich gleich rot :**
      greets and kisses, carry :**

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