Kaum zu glauben,  dass gerade ich mal eine Saftkur ausprobiert habe. Für alle, die mich nicht so gut kennen, ich esse ziemlich gerne und nebenbei auch viel. Es gab also bis vor 2 Wochen keinen einzigen Tag in meinem Leben, an dem ich nichts gegessen habe!

Nach der festlichen Zeit im Dezember wollte ich eigentlich schon Anfang Jänner eine 3-Tages-Detox-Saftkur starten. Ich esse auch unter dem Jahr nicht durchgehend gesund und gönne mir öfter mal Junk-Food. Klar achte ich darauf, dass ich zwischendurch immer gesundes zu mir nehme, aber wie das im Leben so ist, schmecken mir halt die ungesunden Gerichte oft viel besser ;)Ich wünschte, ich wäre da etwas konsequenter, aber das nehme ich auch noch irgendwann in Angriff. Tja und weil ich bei fast allen Dingen, die mir unangenehm werden könnten, schleißig bin,  habe ich das bis Mitte Februar hinausgezögert.

In die engere Auswahl der Saftkuren kam vorerst mal  FrankJuice, Max Juices und Kale and Me.

Da ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass ein hoher Preis gleich bedeutet, dass es besser ist, habe ich mich für die günstigste der Saftkuren entschieden.

Um nur kurz einen Vergleich aufzustellen:

  • Frank Juices kostet 119 € (+24€ Versand)
  • Max Juices 135€ (15€ Versand)
  • Kale and Me 79€ + (20€ Versand)

Man erkennt in den verschiedenen Saftkuren vergleichbare Strukturen. Jeder Anbieter stellt 3-Tageskuren zu jeweils 6 Säften pro Tag zur Verfügung, mit ähnlichen Zutaten und ähnlicher Reihenfolge der Einnahme. Das finde ich auch gut, denn somit ist für mich persönlich garantiert, dass das System der Einnahme nicht nur von einer Firma vertreten wird, sondern von allen.

 

Kale und me ist es aber Schlussendlich wegen der genialen Namen der Juices geworden! Ich steh halt einfach auf so kreativen Firlefanz 🙂 Hier der Link zu den genauen Zutaten der Säfte.

 

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Das Bestellen war easy und ohne viel Aufwand – Freitag in Auftrag gegeben und die Woche darauf am Mittwoch wurde es geliefert. Man kann sich, soweit möglich, ( da aus Hamburg) auch einen Liefertag aussuchen. Wir hatten die Tage Donnerstag, Freitag und Samstag zu bewältigen.

Mit wir meine ich eine meiner besten Freundinnen, mit der ich diese Detoxkur zusammen gemacht habe. Ich bin auch sehr froh, dass ich genau sie gefragt habe, ob sie das mit mir ausprobieren möchte. Sie isst mindestens genauso gerne wie ich und ich hatte somit jemanden, mit dem ich zusammen leiden und raunzen konnte. (Ja LEIDEN. ich weiß,… selbst schuld, aber man muss mal streng mit sich sein im Leben und mal etwas durchziehen!)

Mein Körper hatte sich auf jeden Fall eine kleine Pause verdient.

Die Säfte waren gut in Stroh eingepackt, kamen in voller Stückanzahl, mit sehr netter Message und Botschaft der Hersteller, sowie einem Kurbegleiter, in dem alles wichtige drinnen stand! Ich habe es leider nicht geschafft mich die Tage zuvor perfekt drauf vorzubereiten. Ich habe zwar bewusst weniger gegessen, aber nicht nur Rohkost oder Flüssignahrung, wie empfohlen.

Viele Blogger-Mädels, denen ich folge,  haben schon die ein oder andere Saftkur ausprobiert und ich bin bei vielen erstaunt darüber, wie gut es ihnen im Endeffekt damit gegangen ist.

 

 

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Für mich persönlich war es SEHR hart. Schon am ersten Tag hatte ich nach dem dritten Saft Kopfschmerzen (trotz genügen Flüssigkeitseinnahme) und starke Zweifel, ob ich das überhaupt schaffen kann. Zum Glück gibt es kleine Vorwarnung im Kurbegleiter, dass das passieren kann. Ich hatte zu meinem Glück noch eine heftige Verkühlung und Halsschmerzen. Da die Säfte mit Obst zubereitet werden und in fast jedem der Juices Zitrone enthalten sind, war das nicht wirklich angenehm für meine Rachenschleimhaut. Aber das hat mich nicht davon abgehalten die Kur weiterzuführen.

Die Säfte sind im Großen und Ganzen auch wirklich gut. Manche Zutaten sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber es kommt halt wirklich auf die persönliche Wahrnehmung der Geschmacksknospen an, ob sie einem schmecken oder nicht.

Meine Favoriten waren Al Avoca , Rosy Roots und Amy Almond

Die Einnahme der Säfte erfolgt im 2 Stunden Takt nach vorgegebener Reihenfolge von 1-6.

Ich sage euch, man merkt erst, welchen Stellenwert ESSEN hat, wenn man drei Tage lang nichts zu beissen hat. Unglaublich, wie oft am Tag ich an die verschiedensten Gerichte (meistens Ungesundes) denken musste. Sogar in meinen Träumen drehte sich alles darum. Man fängt wirklich an, ein bisschen anders über das Thema nachzudenken und schätzt, dass man jeden Tag konsumieren kann, was man möchte.

Der zweite Tag war nicht viel besser, ich bin krank auf der Couch gelegen und musste feststellen, wie viel die Leute im Fernsehen ESSEN – echt – das ist mir davor nie aufgefallen. Selektive Wahrnehmung nennt man das, und ja, das hat es nicht wirklich einfacher gemacht für mich.

Der dritte Tag hat aber dann alles getoppt, denn ich war auf einer Familienfeier eingeladen, und dort gab es Italienisches Anti-Pasti-Buffet, Tiramisu und Schokoladentorte. Dass ich diesen Tag überstanden und durchgezogen habe, ist für mich noch immer mein persönlicher Triumph.  Hier nur zwei Screenshots der drei Tage, um euch zu vermitteln, wie schwer das Ganze für uns war.

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Und dann war auch schon der Sonntag da, der erste Tag an dem wir wieder essen durfte. Komischerweise hatte ich ausgerechnet an Diesem keinen Hunger. Trotzdem muss ich gestehen, dass   ich es nicht ganz geschafft habe, mich an die Kurvorschrift zu halten. Ich habe zwar viel langsamer und weniger gegessen, aber ich habe es mir gegönnt nicht darauf zu achten, welche Speisen ich zu mir nehme. Ich hatte zum Glück keine Verdauungsbeschwerden und ich muss sagen, dass ich nach diesem Vitaminboost auch viel schneller gesund war als sonst.

Bei der nächsten Kur werde ich darauf achten, mich auch davor und danach an die Tipps zu halten. Bis dahin bin ich auf mich und auch auf Wioletta sehr stolz, dass wir es geschafft haben 3 Tage lang unseren Körper nur durch Säfte zu ernähren und wirklich nichts zu essen.

Learning by doing – das nächste Mal dann gescheit 🙂

Fazit : Kale and me ist wirklich TOP! Das Preisleistungsverhältnis ist wirklich gut, überzeugt euch selbst davon 🙂

Habt ihr schon mal eine Saftkur gemacht? Wenn ja – Welche?

Bis bald, eure Carry 🙂

 

 

 

 

 

4 thoughts on “3 Day’s Kale and me”

    1. Danke :))Ja ich würde es auf jeden Fall nochmal machen, es ist zwar hart aber jetzt weiß ich dass es geht 🙂 vl probiere ich gleich deine Empfehlung – JuiceDeli aus, hört sich auch super an 🙂

  1. Also erst mal Respekt dafür, dass du es 3 Tage ohne richtiges Essen ausgehalten hast. Ich wäre wahrscheinlich viel zu schwach dafür, vor allem wenn andere Leute um mich so leckere Sachen essen. Aber sag mal, warst du nicht schrecklich hungrig oder machen die Säfte doch irgendwie satt?

    💕 Sara von http://www.thecosmopolitas.com

    1. Nein Hunger hatte ich nie, weil 6 Säfte wirklich sättigend genug waren! Aber der Gusta, der hat es echt schwer gemacht! Vor allem auf Pizza hatte ich die ganze Zeit Lust 🙂 Ich glaube schon, dass du es schaffen könntest, weil wenn ich das geschafft habe, schafft das jeder haha 🙂
      Liebe Grüße :**

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